ASB Regionalverband Freiburg-Hochrhein
     
Seniorenpflegeeinrichtung "Hochburgblick"
Unser Pflegeheim in Sexau
 

Ernst-Bühler-Weg 1
79350 Sexau
Telefon:  (07641) 957110-200
Telefax:  (07641) 957110-211
E-Mail:

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Das Gartenkonzept der Seniorenpflegeeinrichtung:
Die Seniorenpflegeeinrichtung des Arbeiter-Samariter-Bundes in Sexau arbeitet seit 2008 mit einem neuen Gartenkonzept.
Garten garten

pfeil„In der Erde zu arbeiten stärkt die Seele und hält gesund“.
Das hat vermutlich jeder schon verspürt der mit der Erde gearbeitet hat und mit Hingabe kleine Unkräuter gejätet oder Blumen und Gemüse ausgesetzt hat. Körper und Seele profitieren von der Selbstwirksamkeit. Viele Menschen die krank oder alt sind, fühlen sich oft hilflos im Körper. Bezogen auf Menschen die an Demenz erkrankt sind, ist das “Mit-den-Händen-arbeiten“ ein Gefühl, welches Kompetenz vermittelt und das Selbstbewusstsein stärkt. Beim Umgraben wird Selbstbewusstsein und Kraft gesteigert, Schmerzen werden vergessen. Beim Pflanzen wird die Gedächtnisleistung gesteigert, weil die Bewohner sich die Arbeitsschritte und die Namen der Pflanzen einprägen.

Viele Hochbetagte hatten früher selbst einen Garten der einen wesentlichen Anteil der Nahrungsversorgung ausmachte, was heute noch gefühlsmäßig präsent ist. Die Arbeit im Garten, ist ein Ort mit Bedeutung. Das gibt dem Leben einen Sinn und Grund, morgens aufzustehen. Weiter ermöglicht es den Menschen Teil ihrer Umwelt zu sein, die Sinne zu schärfen, Ehrgeiz zu entwickeln und Unzufriedenheit abzulegen.

Garten Garten

Für die Menschen in der Pflegeeinrichtung ist es wichtig, einen noch unbelegten, zu gestaltenden Ort zu haben, damit  dieses Fleckchen Erde in ein persönliches Paradies verwandelt werden kann. Dabei stehen Mobilisation und Autonomie der Bewohner im Vordergrund. Eine geeignete Ansaat wird rechtzeitig im Haus gezogen. Durch das Hochbeet sind verschiedene Höhenniveaus vorhanden, damit der Garten im stehen, im Rollstuhl und in normaler Haltung bearbeitet werden kann.

Als Zielgruppe gelten alle Bewohner, die einen Bezug zur Natur, zu Blumen, Beeren und Gemüse herstellen können. Eine weitere Gruppe widmet sich den geernteten Früchten und beteiligt sich an der Verarbeitung. Ferner gibt es auch „Kümmerer“ die eine Aufsichtsposition übernehmen.

Der Garten wird vorwiegend im Nachmittagsangebot betreut, maximal 1 Stunde täglich. Aus der jetzigen Erfahrung werden die beteiligten Bewohner zunehmend selbständiger und glücklicher, was zu einer Steigerung der Lebensqualität erheblich beiträgt.

Senioren Senioren


 
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